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Thalheim stellt sich vor |
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| Die Gemeinde Thalheim ist zentral gelegen: Die Grossstädte Zürich, Basel, Bern und Luzern sind mit dem Auto in weniger als einer Stunde erreichbar, und die Fahrt zum interkontinentalen Flughafen dauert nur 40 Minuten. Mit dem Bus fährt man in einer halben Stunde vom Bahnhof Brugg nach Thalheim. Eine lohnende Reise In Thalheim geniest man die gute Luft und die Stille der Natur. Thalheim ist die oberste Gemeinde des Schenkenbergertals. Das Tal ist landschaftlich reizvoll und immer eine Reise wert. Besonders schön ist es im Frühling, wenn die Kirschbäume blühen. Wir befinden uns an der Grenze zum Fricktal, und die Hochstammbäume sind noch nicht der industriellen Landwirtschaft zum Opfer gefallen. Im Herbst, zur Zeit der Sauser-Freinächte, darf an drei Wochenenden bis morgens um drei Uhr durchgezecht werden. Dazu gibt es Metzgete. Gar manches Schwein muss dafür sein Leben lassen. Die Tiere werden in Thalheim selbst nach den Regeln der Integrierten Produktion aufgezogen. Thalheim verfügt über einige besonders schöne Aussichtspunkte. Dazu gehören die Ruine Schenkenberg und der Zeiher Homberg. Von der Gislifluh aus - die Gemeindegrenze verläuft über die Krete, man steht also bereits auf Auensteiner Boden - überblickt man an Föhntagen die ganze Alpenkette. Gegen Norden schweift der Blick tief in den Schwarzwald ab.
Eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges - und ein toller Spielplatz für Kinder - ist die Ruine Schenkenberg. Man erreicht sie in ca. 30 Minuten zu Fuss vom Dorf aus. Die Burg wurde anfangs des 13. Jahrhunderts von den Habsburgern erbaut. 1460 wurde sie von den Bernern erobert. Es residierten etwa 50 bernische Landvögte auf Schenkenberg. Weil der Unterhalt zu teuer und das Trinkwasser schwierig zu beschaffen war, wechselten die Vögte 1720 nach Wildenstein. Die Burg wurde 1837 an Josef Maximilian von Schenkenberg verkauft, der aber spurlos verschwand. Die Burg zerfiel und wurde als Steinbruch ausgebeutet. Der Aargauische Heimatschutz ersteigerte die Ruine 1918 zum symbolischen Preis von 50 Franken und führte 1931 bis 1939 und 1969/70 umfangreiche Sanierungen durch.
Mit dem Berner Wappen an seiner Giebelfassade beherrscht das Pfarrhaus den Dorfplatz. Es wurde 1731/32 erbaut. Unmittelbar davor steht der achteckige Dorfbrunnen von 1856. Noch älter ist der Dorfbrunnen im Unterdorf, der 1837 erbaut wurde. Erstmals
urkundlich erwähnt
wurde Thalheim im Jahr 1064. Alemannische Gräber zeigen aber, dass
das Gebiet bereits sehr viel früher besiedelt war. Dank dem
Weinbau
gedieh das Dorf bis zum 17. Jahrhundert zur zweitgrössten Gemeinde
des Bezirks Brugg. Im späten 19. Jahrhundert wurde Thalheim wie
alle
Nachbardörfer von der Krise des Weinbaus erfasst. Viele
Dorfbewohner
mussten damals ihre Heimat verlassen. Wernli, Dietiker, Ging,
Härdi,
Schneider und Umiker sind deshalb heute in allen fünf Erdteilen
anzutreffen,
und ihre Zahl übertrifft diejenige der Einwohner Thalheims um ein
Mehrfaches. Steter Wandel In den vergangenen 20 Jahren hat Thalheim deutliche Veränderungen erfahren. Die Einwohnerzahl hat 1980 mit 550 den Tiefstand erreicht (1850 waren es 1117). Seither steigt sie dank der Bautätigkeit kontinuierlich an. Die Landwirtschaft und der Rebbau haben viel von ihrer Bedeutung eingebüsst. Es gibt jedoch mehr als 30 haupt- und nebenberufliche Landwirte. Thalheimer Wein ist als "Thalheimer", "Schenkenberger" und "Chalöfner" bekannt. Die meisten Einwohner finden in den umliegenden Städten Arbeit - einige pendeln bis nach Zürich. Doch auch im Dorf selbst gibt es zahlreiche Gewerbebetriebe: Ein Transportunternehmen, zwei Schreinereien, zwei Heizungs- und Sanitärfirmen, mechanische Werkstätten, zwei Läden, ein Gartenbaubetrieb, ein Coiffeursalon. Selbst wer das Auto einstösst, kann es im Dorf reparieren lassen. Und verhungert oder verdurstet ist in Thalheim dank den zwei Restaurants noch niemand. In ihrer Freizeit
widmen
sich die Thalheimer hauptsächlich dem Vereinsleben, das - wie ein
Blick in unsere Vereinsliste
zeigt -
wirklich jedem etwas bietet.
Gestaltet
und erschaffen wurde die Traubenskulptur durch den
ortsansässigen Bildhauer Thomas Lüscher. Die Skulptur lehnt
sich an das Wappen der Gemeinde Thalheim an, welches auf die
Weinbautradition in der Gemeinde hinweist.
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| Weitere Auskünfte |
| Gemeindekanzlei Thalheim 5112 Thalheim AG Telefon 056 443 12 84 gemeindekanzlei@gemeinde-thalheim.ch |